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Treppenlift mieten


Wenn aufgrund einer körperlichen Einschränkung mehrere Anschaffungen auf den Betroffenen zukommen, kann es eine gute Option sein, einen Treppenlift zu mieten.

Nicht immer sind die finanziellen Möglichkeiten gegeben, einen Treppenlift zu kaufen. Zwar zahlt die Krankenkasse oder Pflegekasse einen Zuschuss, der Eigenanteil kann trotz alledem den eigenen finanziellen Spielraum sprengen. Zumal ja auch für die Pflege selbst noch Kosten entstehen, die nicht alle von der Kranken- oder Pflegeversicherung gedeckt sind. In bestimmten Fällen ist es deshalb sinnvoll, einen Treppenlift zu mieten.

Wann ist die Miete eines Treppenliftes sinnvoll?

Ist die Mobilität nur über einen gewissen Zeitraum, beispielsweise nach einer komplizierten Operation, eingeschränkt oder ist ein Umzug in näherer Zeit geplant, ist es durchaus sinnvoll, einen Treppenlift zu mieten. Allerdings handelt es sich bei den hier angebotenen Modellen meist um gebrauchte Lifte, die vom Hersteller generalüberholt wurden. Sie können also nicht unbedingt damit rechnen, Nutzer eines neuen Modells zu sein.

Finanziell sinnvoll ist die Nutzung eines gemieteten Liftes über einen Zeitraum von maximal vier Jahren. Bei einer längeren Nutzung fallen die finanziellen Belastungen meist höher aus als beim Kauf eines Modells. Für die Lieferung und Montage des Lifts fällt eine Einmalzahlung an, die 45- 50 % der Anschaffungskosten betragen kann. Dazu kommen monatliche Aufwendungen.
Bei Sitzliften ist ein sehr großes Angebot vorhanden, was den Mietpreis senkt.

Wurde dem Nutzer des Liftsystems eine Pflegestufe zuerkannt, unterstützt die Pflegeversicherung auch die Anschaffung eines gemieteten Modells mit maximal 4.000 Euro. Diese können dann beispielsweise für die Bezahlung der Montagedienstleistung und eines vom Anbieter festgesetzten Sockelbetrages verwendet werden. Die monatlichen Mietkosten belaufen sich - je nach Modell und Ausstattung - auf etwa 50 bis 150 Euro. Wer sich für ein Mietmodell entscheidet, genießt den Vorteil, für die Kosten der jährlich anfallenden Wartungsarbeiten nicht aufkommen zu müssen. Dadurch können Einsparungen von bis zu 150 Euro erzielt werden.
In der Regel ist es eher sinnvoll, einen Treppenlift für eine gerade Treppe zu mieten. Bei kurvigen Treppen sind umfangreiche Anpassungen notwendig, die die Kosten erhöhen.

Wer nimmt den Ein- und Ausbau vor?

Genau wie bei den neuen Modellen müssen auch gebrauchte Treppenliftsysteme genau an die örtlichen Gegebenheiten angepasst werden. Diese Dienstleistung übernimmt das beauftragte Liftunternehmen. Meist ist es auch für die Wartung und den späteren Ausbau der Anlage verantwortlich. Sollten zwischenzeitlich irgendwelche technischen Probleme auftreten, so bietet die Gewährleistung Schutz vor Reparaturkosten, sofern das Aufzugsystem nicht mutwillig beschädigt wurde.

Ob der jeweilige Anbieter eine Gewährleistung übernimmt, ist vor allem aus den Vertragsunterlagen, aber auch auf seiner Internetpräsenz oder in den Werbeflyern ersichtlich. Sollten dazu irgendwelche Fragen bestehen, so sollten Sie diese während des ausführlichen Beratungsgesprächs ansprechen.

Wird das Treppenliftsystem nicht mehr benötigt, sollte das beauftragte Unternehmen unverzüglich schriftlich in Kenntnis gesetzt und mit dem Ausbau beauftragt werden.

Hinweis:

Wer nur für einen kurzen Zeitraum (maximal 4 Jahre) ein geeignetes Treppenliftsystem benötigt, ist mit einem Mietmodell durchaus gut beraten. Für eine längere Nutzung ist es hingegen sinnvoll, einen Treppenlift - vielleicht  sogar gebraucht - zu kaufen, um so die finanziellen Belastungen dauerhaft zu senken. Auch gemietete Modelle können von der Pflegeversicherung bezuschusst werden.
Treppenlifte für gerade Treppen sind günstiger zu mieten, da bei Kurventreppen die Schiene individuell angepasst wird.

    

 

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